DECHEMA e.V.

Korrosion - gewollt, ungewollt & verhindert

055 DECHEMA-Kolloquium am 19.April 2012 um 15.00 Uhr in Rostock

Korrosion verursacht weltweit Schäden in der Größenordnung von 3 % des Bruttosozialprodukts. Ob am Auto, beim Brückenträger oder in der Industrieanlage, Rosten oder Korrodieren von Werkstoffen ist in der Regel unerwünscht. Dabei tritt das Phänomen bei Kunststoffen genauso auf wie bei Metallen. Korrosion kann durch die richtige Wahl des Werkstoffes oder durch Zusätze und Beschichtungen verhindert werden. In manchen Fällen ist die Korrosion aber auch explizit erwünscht. In der Medizintechnik werden Stents eingesetzt, die unter physiologischen Bedingungen abgebaut werden. Das Kolloquium beleuchtet die gesamte Vielfalt der Korrosion anhand von ausgewählten Praxisbeispielen.

Korrosion erwünscht - abbaubare Implantate
Dr. D. Lootz, Cortronik GmbH & Co. KG, Rostock, Seebad Warnemünde

Verbesserung der Beständigkeit von Kunststoffen durch Additive
A. Thürmer, BASF Schweiz AG, Basel

Beschichtung von metallischen Werkstoffen zur Verhinderung von Korrosion
Dr. T. Möller, Henkel AG & Co. KGaA, Düsseldorf

Moderation:
Prof. Dr. U. Kragl, Institut für Chemie, Universität Rostock

 

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