DECHEMA e.V.

Berechnung von Quelltermen bei störungsbedingten Stoff- und Energiefreisetzungen in der Prozessindustrie

694. DECHEMA-Kolloquium am 8. März 2012 um 15.00 Uhr in Frankfurt am Main

Trotz aller Bemühungen um einen störungsfreien Betrieb von Prozessanlagen kann es im Einzelfall zu Stoff- und Energiefreisetzungen kommen, etwa durch Leckagen, Brände oder Explosionen. Um in diesen Fällen Mensch und Umwelt wirkungsvoll zu schützen und geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten, werden Modelle zur Bestimmung von Freisetzungs- und Ausbreitungsraten benötigt. Damit können Störfallauswirkungsbetrachtungen erstellt werden, wie sie die Störfall-Verordnung verlangt. In dem Kolloquium wird der Stand der Modellierung in der Industrie anhand von Beispielen vorgestellt.

Ermittlung von Leckflächen
Dipl.-Ing. M. Hahn, Infracor GmbH, Marl
Dipl.-Ing. P. Bordin, Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, Recklinghausen

Quellterme bei Stofffreisetzungen aus einer Umschließung
Dr.-Ing. F. Westphal, consilab Gesellschaft für Anlagensicherheit mbH, Frankfurt am Main

Quellterme bei Sprays und Lachen
Dr.-Ing. B. Schalau, Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Berlin
Dr.-Ing. R. Ballenweg, BASF SE, Ludwigshafen

Quellterme bei Bränden
Dr.-Ing. U. Seifert, Fraunhofer Institut UMSICHT, Oberhausen
Prof. Dr. A. Schönbucher, Institut für Technische Chemie 1, Universität Duisburg-Essen

Moderation:
Prof. Dr. A. Schönbucher, Institut für Technische Chemie 1, Universität Duisburg-Essen

 

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