DECHEMA e.V.

Umgang mit Pandemien - Hintergründe, Planung, Kommunikation

659. Kolloquium, am 10. Dezember 2009 um 15.00 Uhr im DECHEMA-Haus

Unternehmen betreiben Brandschutz, halten Störfall- und Katastrophenpläne vor – doch auf einen Ausfall großer Teile der Belegschaft sind viele nicht vorbereitet. Aber auch bei einer „milden“ Pandemie kann es vorkommen, dass zahlreiche Mitarbeiter gleichzeitig fehlen, weil sie erkrankt sind oder aus anderen Gründen nicht an den Arbeitsplatz kommen können.Darauf können sich Unternehmen vorbereiten: Maßnahmen, um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, gehören ebenso zur betrieblichen Pandemieplanung wie die Definition eines unbedingt aufrechtzuerhaltenden Minimalbetriebs und dessen Sicherstellung, sowohl durch Personal vor Ort als auch durch die Bereitstellung einer Infrastruktur, die beispielsweise Telearbeit ermöglicht. Wer dann noch die Kommunikation mit Behörden, Kunden und Lieferanten und die Kommunikation innerhalb des Betriebs vorbereitet, ist für den Pandemiefall gut gerüstet. 

 

Die moderne Ausbreitung von Seuchen
PD Dr. Dr. R. Gottschalk, Amt für Gesundheit, Frankfurt am Main

Pandemieplanung - mehr als Emergency Response?
Dr. R. Breitstadt, Evonik Industries AG, Frankfurt am Main

Die Schweinegrippe: eine Lernkurve für die betriebliche Pandemieplanung
Dr. Uta Müller, Evonik Industries AG, Essen

Kommunikation im Pandemiefall
Petra Dickmann, dickmann risk communication, Frankfurt am Main

Moderation: PD Dr. Dr. R. Gottschalk, Amt für Gesundheit, Frankfurt am Main 

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