11. März 2010, Hörsaalgebäude des Fachbereichs Chemie an der Philipps-Universität Marburg, Hans-Meerwein-Straße
Alle Welt redet von Nano – aber kaum einer kann sich etwas darunter vorstellen. Das zu ändern, war Ziel des bundesweiten Wettbewerbs „Nanotechnologie-Demonstrationsversuche für die Oberstufe“. Bei der Abschlussveranstaltung "Nano erleben" werden zehn Experimente präsentiert, die im Unterricht eingesetzt werden können. Von magnetischen Flüssigkeiten bis hin zur Nanorakete können die Zuschauer die besonderen Eigenschaften von Nanomaterialien erleben. Am Nachmittag wird eine Jury aus Nanotechnologie-Fachkräften aus Hochschule und Industrie sowie Vertretern der hessischen Landesregierung die besten Versuche auszeichnen.
Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler, an
Lehrkräfte, Lehramtstudierende sowie alle Interessierten. Der Besuch
ist kostenfrei. Auch die Teilnahme an nur einem Teil des Programms ist
möglich.
| Uhrzeit | Programmpunkt | Referent(en) |
| 10.00 | Begrüßung | |
| 10.05 | Grußworte der Hessischen Landesregierung | |
| 10.20 | Nano – Im Kleinen Neues finden | N.N. |
| 10.50 | Opal zum Selbermachen | S. Becht, Keltern |
| 11.10 |
Magnetische Flüssigkeiten |
S. Ernst, Sasbach |
| 11.35 |
Oberflächen / Lotus - Effekt |
C. Schiehlen, Gilching |
| 12.05 | Plasmonenresonanz von Nano-Goldpartikeln unterschiedlicher Geometrie | K. Wintersperger, L. Rott, Kassel |
| 12.35 | Lichtstreuung kolloidaler Lösungen | S. Becht, Keltern |
| 13.00 | Mittagspause | |
| 14.00 |
Nanoskalige Fe-Pulver |
S. Ernst, Sasbach |
| 14.25 |
Oberflächen von Würfeln |
C. Schiehlen, Gilching |
| 14.55 | Phasentransfer von Gold-Nanopartikeln | S. Becht, Keltern |
| 15.15 | Nanoraketen | O.G. Schmidt, A.A. Solovev, S. Harazim, Y. Mei, Dresden |
| 15.45 | Plexiglas® in der Nanowelt |
T. Röder, Mannheim |
| 16.15 |
Vorstellung des Experimentierkoffers „Learning Nano“ |
A. Greiner, Marburg |
| 16:30 | Siegerehrung |
|
Veranstaltungsort
Die Veranstaltung findet im Hörsaalgebäude des Fachbereichs Chemie an der Philipps-Universität Marburg, Hans-Meerwein-Straße, 35032 Marburg, statt.
Veranstaltungsbüro
DECHEMA e.V.
Petra Frömel / Forschungsförderung und Tagungen
Theodor-Heuss-Allee 25, 60486 Frankfurt a. M.
Telefon: 069 / 7564 – 191
Telefax: 069 / 7564 – 117
E-Mail:
Teilnahmegebühr
Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei.
Mahlzeit
Mittagessen sowie Getränke werden im Rahmen der Veranstaltung gestellt. Um eine ausreichende Menge an Getränken und Essen sicherzustellen, ist eine Anmeldung zwingend notwendig.
Anmeldung
Bitte melden Sie sich unter Angabe ihrer Adresse, ihres wiss. Hintergrunds (Lehrer/in, Student/in, Schüler/in, interessierte/r Bürger/in) und der Anzahl der Personen bis 3. März 2010 im Veranstaltungsbüro an.
Lehrer-Fortbildungsveranstaltung
Es handelt sich um eine nicht akkreditierte Veranstaltung. Wir stellen Ihnen jedoch gerne eine Teilnahmebescheinigung aus, die Sie in Ihr Qualifizierungsportfolio aufnehmen können. Wenn Sie die gewonnenen Erkenntnisse dieser Veranstaltung in die Unterrichtsentwicklung Ihrer Schule einbringen, kann nach § 55 Abs. 4 HLBG-UVO die Schulleitung hierfür 10 Leistungspunkte vergeben.
Anreise
Öffentliche Verkehrsanbindung
Ab Marburg Hauptbahnhof erreichen Sie mit einem Taxi in 10 Minuten die „Hans-Meerwein-Straße“ oder Sie benutzen die Stadtbus-Linie 7 in Richtung Kassel mit Ziel Sonnenblick (über Klinikum) bis Haltestelle Hans-Meerwein-Straße. Die Haltestelle am Haupt-bahnhof befindet sich vor der Sparkasse (4-spurige Straße nicht überqueren).
Mit dem Auto
Aus Richtung Süden kommend nehmen Sie auf der B3 die Ausfahrt „Marburg-Süd“ und folgen der Beschilderung „Uni-Lahnberge“.
Aus Richtung Norden kommend, nehmen Sie auf der B3 die Ausfahrt „Cölbe/Wehrda“. Folgen Sie der Beschilderung „Uni-Lahnberge“.
Auf dem Campus Uni-Lahnberge nehmen Sie die Einfahrt Hans-Meerwein-Straße zum Parkplatz des Fachbereichs Chemie.
Lehramtsstudierende, Lehrende an
Schulen und Hochschulen sowie in Schülerlabors und ähnlichen
Einrichtungen waren in den vergangenen Monaten aufgefordert, ihre
besten Nanotechnologie-Demonstrationsversuche einzureichen.
Dabei soll es bei den Versuchen vor allem darum gehen, die Nanowelt begreifbar zu machen: Sie sollen auf anschauliche Art zeigen, wie Nanotechnologie funktioniert und wie Nano-Systeme hergestellt werden. Sie sollen der interessierten Öffentlichkeit anschaulich demonstrieren, dass Nanotechnologie keine Zauberei, sondern fundierte Naturwissenschaft ist. Im Zentrum stehen dabei Versuche, die nicht die reine Anwendung eines fertigen Produkts zeigen, sondern auf die Herstellung eines Nanotechnologie-Systems im Demonstrationsversuch hinzielen.
Die Experimente für die Abschlussveranstaltung wurden von einem Komitee
aus Vertretern der ProcessNet-Fachsektion Nanotechnologie und der
Hessischen Landesregierung ausgewählt.
A. Bracht
HA Hessen Agentur GmbH, Wiesbaden
A. Greiner
Philipps-Universität Marburg
S. Hummel
Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, Wiesbaden
P. Krüger
Bayer MaterialScience AG, Leverkusen
B. Mathes
DECHEMA e.V., Frankfurt am Main
K. Rosendorfer
BASF SE, Ludwigshafen
C. Steinbach
DECHEMA e.V., Frankfurt am Main