15th International Congress on Catalysis 2012
Munich/Germany
01.07.2012
- 06.07.2012
30. DECHEMA-Jahrestagung der Biotechnologen und ProcessNet-Jahrestagung 2012
Kongresszentrum, Karlsruhe
10.09.2012
- 13.09.2012
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DECHEMA - Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. / Fachsektion Klebtechnik |
Deutsche Gesellschaft für Holzforschung e.V. |
Forschungsvereinigung Schweißen und verwandte Verfahren e.V. des DVS |
FOSTA - Forschungsvereinigung Stahlanwendung e.V. |
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde der Klebtechnik,
über zweihundertsechzig Besucher haben am letzten Kolloquium 2008 teilgenommen – so viele wie noch nie zuvor! Dieser Zuspruch ist Verpflichtung und Ansporn zugleich, die Qualität des Vortragsprogramms auch zukünftig auf dem bekannt hohen Niveau zu halten, kontinuierlich zu verbessern und damit den großen Erfolg der Kolloquiumsreihe fortzusetzen.
Die Veranstaltung „Gemeinsame Forschung in der Klebtechnik“ setzt damit zum wiederholten Male eine weithin sichtbare Landmarke zur Position der Klebtechnik in der industriellen Gemeinschaftsforschung und in der forschungspolitischen Landschaft.
Wo liegt die Ursache für das große Interesse an den wissenschaftlich-technischen Themen der Klebtechnik? Dass das Kleben eine längst etablierte Fügetechnik ist, deren Innovationskraft in immer kürzeren Zyklen gewaltige Entwicklungssprünge vollzieht, ist oft gesagt worden. Das gesteigerte Augenmerk der Fachöffentlichkeit resultiert vor allem aus dem dringenden und steten Forschungsbedarf der mittelständischen Industrie. Die Rückschau auf das letzte Kolloquium zeigt, dass der Anteil der Besucher aus dem Kreis der Industrie im direkten Vergleich zur Anzahl der Teilnehmer aus Forschungsinstituten deutlich angestiegen ist.
Bekanntermaßen wirken Wissenschaft und Innovation in immer stärkerem Maße als Schlüsselfaktoren auf die gesellschaftliche und insbesondere auf die wirtschaftliche Entwicklung ein. Hochschulen, Forschungseinrichtungen, die forschende Industrie und die kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) sind die Vorreiter des technologischen Fortschritts. Rund 35.000 Unternehmen im Mittelstand betreiben in Deutschland kontinuierlich Forschung. Hinzu kommen etwa 50.000 KMU in Industrie und wissensintensiven Dienstleistungen, die bereits erfolgreich Ideen umgesetzt haben und je nach Bedarf neu in die Entwicklung einsteigen. Der Mittelstand ist damit nicht nur Job-, sondern auch Ideenmotor. Der eigenständige Betrieb ambitioniert betriebener Forschung ist allerdings mit Risiken verbunden, die für KMU häufig schwer zu schultern sind. Dies alles gilt auch auf dem Feld der Klebtechnik. Um den Erkenntnissen in gebotener Weise Rechnung zu tragen, planen derzeit die diese Kolloquienreihe tragenden vier AiF-Mitgliedsvereinigungen gemeinsam mit einigen Forschungsstellen ein AiF/DFG-Gemeinschaftsvorhaben, das Elemente sowohl der Anwendungsforschung als auch der Grundlagenforschung umfassen wird. Forschungsverbünde zwischen Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen stellen für diesen Zweck ein geeignetes Instrument dar, weil sie eine hohe Garantie für praxiswirksame Nutzung durch die Industrie abgeben. Zu einer ausgewogenen Politik der Forschungsförderung gehört auch die Etablierung solcher Verbundprojekte, insbesondere wenn diese die große Chance netzwerkübergreifender Gesamtlösungen entlang der Wertschöpfungskette für die beteiligten Akteure aus Forschung und Industrie bilden.
Neben der Darstellung des Klebens im Stahl-, Glas- und Betonbau, im Holzbau, im Fahrzeugbau und der Verfahrensanwendung in der Fertigung wird sich das 9. Kolloquium der Vorstellung eines geplanten Verbundprojektes als besonderem Thema widmen.
Wir heißen Sie herzlich zur Veranstaltung im Hause der DECHEMA willkommen, der das im Juni 2008 neu eingerichtete Label „AiF-Anwenderforum: Ideen eine Zukunft geben“ verliehen wurde!
Frankfurt am Main, im November 2008
T. Gräbener , Präsident der AiF
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