15th International Congress on Catalysis 2012
Munich/Germany
01.07.2012
- 06.07.2012
30. DECHEMA-Jahrestagung der Biotechnologen und ProcessNet-Jahrestagung 2012
Kongresszentrum, Karlsruhe
10.09.2012
- 13.09.2012
Parallel zu den Anwendungen entwickelt sich die technisch-wissenschaftliche Gemeinschaftsarbeit in der Klebtechnik weiter. Dies bezieht sich auf das Angebot zur Weiterbildung mit einer Qualifizierung zum Klebpraktiker, zur Klebfachkraft und zum Klebfachingenieur sowie auf eine Reihe von zusätzlichen Qualifizierungen. Auch die Regelwerksarbeit wird fortgeführt: Aktuell ist zum Beispiel die DVS-Richtlinie "Quali-tätsanforderungen in der Klebtechnik" erschienen, die in Anlehnung an das Regelwerk für die Schweißtechnik die Standards für die Durchführung und Überwachung von Klebprozessen dokumentiert.
Besonders wichtig ist die kontinuierliche Forschung auf dem Gebiet der Klebtechnik. Die Klebtechnik profitiert hier - wie andere Fügetechniken auch - von der fügetechnischen Gemeinschaftsforschung in den verschiedenen Forschungsvereinigungen der AiF, wobei als Besonderheit von vorne herein ein interdisziplinärer und branchenüber-greifender Charakter verfolgt worden ist. Gemeinsame Forschung in der Klebtechnik bleibt eine wichtige Aufgabe für die Zukunft. Das vierte Kolloquium stellt von daher einen Zwischenschritt in dieser Entwicklung dar. Die beteiligten Forschungsvereini-gungen, Forschungsinstitute und Unternehmen werden ihre Zusammenarbeit fortführen und intensivieren. Dabei werden sie auch ihre Beziehungen zur Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF) und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) sowie zum Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) intensivieren. Alle an der klebtechnischen Gemeinschaftsforschung Beteiligten danken diesen Organisationen für die gewährte For-schungsförderung. Dieser Dank richtet sich auch an die Stiftung Stahlanwendungsforschung, Essen, die die klebtechnische Gemeinschaftsforschung ebenfalls fördert.
Die Organisatoren bedanken sich bei allen Vortragenden aus Unternehmen und Forschungsinstituten für ihr Engagement, insoweit mit ihrer Hilfe auch in diesem Jahr ein attraktives Vortragsprogramm vorgelegt werden konnte. Neben den fortgeführten Schwerpunkten "Kleben im Automobilbau" und "Berechnung und Simulation" sind die Bereiche "Kleben in der Mikrofügetechnik" und "Kleben im Bauwesen" vertreten.
Die Auswertung der Teilnehmerbefragung des dritten Kolloquiums im Februar 2003 hat ergeben, dass offenbar eine Vielfalt an Vorträgen gewünscht ist, nur so ist ein Blick über die eigenen Anwendungen hinaus möglich. Klebtechnik ist aber nicht nur auf die anwendungsorientierte klebtechnische Gemeinschaftsforschung, sondern auch auf aktuelle Ergebnisse aus der Grundlagenforschung angewiesen. Dazu werden in diesem Kolloquium interessante Forschungsvorhaben vorgestellt und diskutiert. Für die Zukunft der Klebtechnik scheint eine engere Verzahnung von Grundlagenforschung und Anwendungsforschung notwendig, die folgenden Kolloquien werden dies bei wei-terer Konzentration auf die Anwendung der Forschungsergebnisse ausdrücklich be-rücksichtigen und verstärkt fortführen.
Wir laden hiermit alle interessierten Unternehmen, Forschungsinstitute und weitere Organisationen zu einem lebhaften Gedankenaustausch ein. Das Kolloquium dient nicht nur dem Transfer der Forschungsergebnisse (so wichtig diese Funktion auch ist), sondern gleichwohl dazu, einen Ausblick auf die Zukunft zu geben. Nicht zuletzt deshalb ist im Rahmen des Programmablaufs neben den Vorträgen auch genügend Zeit für den direkten Erfahrungsaustausch zwischen allen Beteiligten vorgesehen.
Das Kolloquium wechselt seinen Tagungsort zwischen Frankfurt und Düsseldorf. Für das vierte Kolloquium hat die DECHEMA die Organisation übernommen. Im Februar 2005 wird das 5. Kolloquium "Gemeinsame Forschung in der Klebtechnik" wiederum in Düsseldorf stattfinden. Die Veranstalter freuen sich auf den weiterhin kontinuierlichen Dialog mit der "klebtechnischen Community" in Deutschland und zunehmend auch in Europa.